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Wohnberatung und Wohnungsanpassung

Die Anpassung der Wohnung / des Hauses an die veränderten Bedürfnisse im Alter ist eine wichtige Voraussetzung, um in den bestehenden Verhältnissen wohnen bleiben zu können. Zu denken ist dabei an:

  • Beseitigung von Ausstattungsmängeln
  • Beseitigung von Barrieren
  • Erleichterungen der Alltagsarbeit
  • Technische Hilfen
  • Reorganisation der Wohnung / des Hauses

www.byak.de , Fachstelle Wohnberatung in Bayern (hier auch Weiterbildungsmöglichkeiten, Adressen von Wohnberatungsstellen in Bayern, Literaturhinweise) und der Landesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung in Bayern e.V. (einem Zusammenschluss von Wohnberatern).

Je nach den Maßnahmen muss dabei mehr oder weniger investiert werden. Häufig lässt sich aber auch mit wenig Aufwand eine große Wirkung erzielen. Auf jeden Fall gibt es Finanzierungsmöglichkeiten für die Wohnungsanpassung. Kosten werden auch von der Pflegeversicherung übernommen, und auch die Oberste Baubehörde unterstützt Anpassungsmaßnahmen (unter bestimmten Voraussetzungen).

Brauchen Sie Anhaltspunkte, ob Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus "anpassen" müssen? Am Ende dieser Seite finden Sie einen kleinen "Leitfaden" zum herunterladen.

Pflegeversicherung

Die Pflegekassen können subsidiär (d.h. wenn andere Möglichkeiten ausgeschöpft sind) finanzielle Zuschüsse für Maßnahmen der Verbesserung des individuellen Wohnumfelds eines Pflegebedürftigen gewähren (SGB XI, §40, Absatz (4)). Hierzu zählen etwa technische Hilfen im Haushalt aber auch der Einbau von Rampen und ähnliche Maßnahmen, wenn dadurch die häusliche Pflege ermöglicht bzw. erleichtert wird oder eine möglichst selbständige Lebensführung des Pflegebedürftigen wiederhergestellt wird. Die Höhe des Zuschusses hängt von den Kosten der Maßnahme, dem Einkommen des Betroffenen und einem angemessenen Eigenanteil ab, darf aber einen Betrag in Höhe von 2.557 Euro je Maßnahme nicht übersteigen. Anträge sind bei der zuständigen Pflegekasse zu stellen.

Bayerisches Wohnungsbauprogramm

Für bauliche Maßnahmen zur Anpassung von Wohnraum für schwer behinderte oder schwer kranke Menschen, die durch Art und Grad der Behinderung notwendig werden, können Eigentümer von Mietwohnungen und auch Besitzer von Eigentumswohnungen bzw. Eigenheimen ein leistungsfreies Baudarlehen bis zu 10.000 Euro erhalten. Dazu zählen z.B. der Einbau behindertengerechter sanitärer Einrichtungen und solcher baulicher Anlagen, die die Folgen einer Behinderung mildern (etwa eine Rampe für Rollstuhlfahrer). Auch hier sind Einkommensgrenzen zu beachten.

Miet- und Genossenschaftswohnungen:

Die Fördermittel können bei der jeweiligen Regierung, der Landeshauptstadt München oder den Städten Nürnberg und Augsburg beantragt werden.

Selbstgenutzte Eigenheime und Eigentumswohnungen:

Die Fördermittel sind beim Landratsamt oder bei der kreisfreien Stadt zu beantragen.

Nähere Hinweise unter:

http://www.stmi.bayern.de/bauen/wohnen/foerderung/16661/

Kleiner Leitfaden für das Wohnen zu Hause

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